Magnetventile für den industriellen Anwendungsfall

Hochwertige Magentventile von END-Armaturen in 2/2-Wege und 3/2-Wege Ausführung, sowie Coaxialventile aus Messing, Edelstahl und Grauguss.
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Magnetventile
Made in Germany
DVGW Zertifizierung
ATEX
ce
ISO 9001 Zertifizierung
Magnetventil

Die Funktion eines Elektromagnetventils

Ein Magnetventil wird von einem Elektromagneten betätigt und dient als Steuergerät, welches gasförmige oder flüssige Medien innerhalb einer Leitung schaltet (AUF/ZU). Das Ventil wird durch Magnetkraft geöffnet (NC) oder geschlossen (NO). Es schaltet durch Magnetkraft. Durch die Strombeaufschlagung eines Elektromagneten wird ein Magnetanker im Ventil betätigt. Dieses Ventil arbeitet (bzw. schaltet) je nach Steuerungsart sowohl direkt- und servogesteuert als auch zwangsgesteuert.

Um für Ihre Anwendung das passende Magnetventil zu ermitteln, kontaktieren Sie bitte unsere Verkaufsberater.

Arten und Unterschiede von Magnetventilen

2/2- Wege Magnetventile​

3/2- Wege Magnetventile

Coaxialventile

Steuerungsarten bei Magnetventilen

Magnetventile unterscheiden sich in der Art.  Man differenziert sie zwischen direktgesteuerte, servogesteuerte (vorgesteuerte)
oder zwangsgesteuerte Magnetventile und Mehrwegeventile (2/2- oder 3/2- Wege Ventile).

Direktgesteuertes Magnetventil

Direktgesteuerte Ventile

Bei dieser Bauart ist die Ventilsitzdichtung direkt mit dem Magnetanker verbunden.

Um das Ventil zu öffnen, muss der Elektromagnet die Kraft der Schließfeder und die Schließkraft, die sich aus der wirksamen Druckdifferenz x Sitzquerschnitt ergibt, überwinden.

Sitzquerschnitt und Betriebsdruck sind bei direktgesteuerten Ventilen ein wichtiger Faktor zur Festlegung der Magnetgröße.
Diese Steuerungsart findet überwiegend Anwendung bei kleinen Ventilen oder aber bei größeren Ventilen mit geringen Betriebsdrücken (Gasventilen).

Servogesteuerte Ventile

Servogesteuerte Ventile benötigen zum Öffnen und Schließen des Hauptabsperrelementes eine Druckdifferenz. Diese Druckdifferenz wird als Mindestdruck in unseren Typenblättern angegeben.

Durch das Öffnen des Vorsteuersitzes wird der obere Raum des Hauptabsperrelementes entlastet. Die dadurch entstehende Druckdifferenz bewirkt das Abheben des Hauptdichtelementes vom Ventilsitz. 

Entsteht im Ventil ein Druckausgleich, eventuell dadurch, daß am Ventilausgang kein Medium verbraucht wird, schließt das Hauptelement, auch dann, wenn die Vorsteuereinheit geöffnet ist.

Wird der Vorsteuersitz durch das Abschalten der Antriebsenergie geschlossen, entsteht über die sog. Aufbaubohrung ein Druckausgleich im Ventilsystem. Die Hauptventilfeder bewirkt dann den Schließvorgang des Hauptabsperrelementes.

Die Dichtkraft am Ventilsitz ist abhängig vom Sitzquerschnitt, der Druckdifferenz vom Ventileingang zum Ventilausgang und der Vorspannkraft der Hauptventilfeder. 

Bei servogesteuerten Ventilen können mit kleinen Antriebselementen große Ventilnennweiten mit hohen Betriebsdrücken gesteuert werden.

Servogesteuertes Magnetventil
Zwangsgesteuertes Magnetventil

Zwangsgesteuerte Ventile

Zwangsgesteuerte Ventile benötigen zum Öffnen und Schließen des Hauptabsperrelementes keine Druckdifferenz. Sie arbeiten entsprechend der vorgegebenen Drucktabellen von 0 bar an.

Um das Ventil zu schalten, öffnet das Antriebselement zunächst eine Vorsteuerbohrung. Danach hebt der Antrieb über eine Zwangskopplung das Hauptabsperrelement mit an. Im günstigsten Fall wirkt eine eventuell vorhandene Druckdifferenz unterstützend bei diesem Vorgang mit. Die Dichtelemente werden solange in der geöffneten Stellung gehalten, wie der Antrieb mit Energie versorgt wird. Druckschwankungen oder Druckausgleich im System haben keinen Einfluß auf die Stellung der Dichtelemente.

Schaltet der Antrieb ab, strömt über die Aufbaubohrung Medium auf die Rückseite des Absperrelementes und die Federkraft schließt das Ventil. Unter Ausnutzung von Flächendifferenzen können bei dieser Bauart große Ventile mit hohen Drücken geschaltet werden. Dabei sind die Antriebe, gemessen an einem direkt gesteuerten Ventil, relativ klein. Der Hub des Antriebes muss mindestens so groß sein, wie der Hub des Ventils.

Die Kraft muss ausreichen, um die Vorsteuerbohrung und das Hauptabsperrelement gegen die Federkraft zu öffnen.

Sie haben Fragen? Wir sind für Sie da.

Merkmale und technische Daten

Um das passende Magnetventil für Ihren Anwendungsfall auszuwählen, achten Sie bitte auf den Druck, die Temparatur, die Schalthäufigkeit, Spannung und auf die Beständigkeit der verwendeten Materialien zum Medium. Verschmutzte und zähflüssige Medien sind bei der Verwendung eher ungeeignet. In manchen Fällen macht es Sinn, eine vereinfachte Steuerungsart des Magnetventils zu wählen (evtl. servo) und diese in den Prozess zu integrieren. 

  • Anschweißenden DIN3239
  • DIN-Flansch
  • Anschweißenden DIN11850-R2
  • Anschweißenden ISO4200
  • Innen-/ Außengewinde
  • Innengewinde
  • direktgesteuert – NC
  • direktgesteuert – NO
  • servorgesteuert – NC
  • servorgesteuert – NO
  • zwangsgesteuert – NC
  • zwangsgesteuert – NO
  • PTFE
  • PTFE-kohleverstärkt (Temperatur)
  • NBR
  • EPDM
  • FKM
  • HNBR – max. 150°C
  • NBR-DVGW
  • Messing
  • Edelstahl
  • GG-25
  • GSC/Stahl
  • 12V DC
  • 24V DC
  • 24V AC
  • 110V AC
  • 230V AC
  • 110V AC-ATEX
  • 205 V DC
  • 230V AC-ATEX
  • 230V DC
  • 24V AC-ATEX
  • 24V AC/DC
  • 24V DC-ATEX
  • 42V AC 1
  • 1/8″
  • 1/8″außen – 1/4″
  • 1/4″
  • 1/2″
  • 3/8″
  • 3/4″
  • 1/4″ – Ø2
  • 1″
  • 1/4″ – Ø3
  • 1/4″ – Ø4
  • 1/4″ – Ø5
  • 11/2″
  • 11/4″
  • 2″ 42
  • 21/2″
  • 3″ 6
  • DN15
  • DN20
  • DN25
  • DN32
  • DN40
  • DN50

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kontaktieren Sie bitte unser Fachpersonal.

Über 1000 direkt verfügbare Magnetventile

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Diese können Sie zu jeder Zeit bei uns im Webshop herunterladen.

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Zertifiziertes Qualitätsmanagement System nach DIN EN ISO 9001

  • Qualitätsmanagement-System nach DIN EN ISO 9001
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    • 2014/68/EU (Richtlinie über Druckgeräte)
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    • Baumüster-Prüfbescheinigungen
  •  DVGW
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